Angebot

Pädagogische Schwerpunkte

Pädagogische Besonderheiten in unserer Krippe:

In Anlehnung an das Emmi-Pikler-Konzept sehen wir Fachkräfte ein wichtiges Ziel darin, dass jedes Kind sein eigenes Zeitmaß der Entwicklung hat und dies von uns als Fachkräften in der täglichen Arbeit berücksichtigt wird. Durch Beobachten der einzelnen Kinder wird für das Fachpersonal ersichtlich, was jedes Kind aktuell für seine Entwicklung braucht.

Angebote bzw. das Spielmaterial werden dementsprechend ausgelegt und dem einzelnen Kind individuell zur Verfügung gestellt. Einen großen Schwerpunkt legen wir darauf, die Kinder bei der Entwicklung einer selbstständigen Persönlichkeit zu unterstützen. 

Selbstständigkeit in Alltagssituationen zu entwickeln, aber auch zu lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Die eigene Meinung äußern zu dürfen und zu erleben, dass sie auch von den Erwachsenen gehört und berücksichtigt wird. Hierbei wird sowohl auf die Sprache gehört und - vor allem im Krippenbereich - auf Gestik und Mimik des Kindes.

In unserem Alltag finden mehr und mehr Beteiligungsprojekte Platz. Das heißt Kinder werden an Projekten von Anfang an beteiligt und bringen sich aktiv ein. Sowohl mit Ideen und Vorschlägen, aber auch bei demokratischen Abstimmungen. Die Projekte werden kindgerecht dokumentiert und sind für die Kinder von Anfang bis Ende nachvollziehbar.

Die Vorschulerziehung beginnt in unserer Kita vom ersten Tag des Eintritts in die Einrichtung und wird vom Fachpersonal bei allem Tun mit berücksichtigt.
Partizipation und die dadurch erforderliche Öffnung der Gruppenstruktur gemäß dem Bildungs- und Erziehungsplan verfolgen wir seit etwa zwei Jahren intensiv.

Im Hinblick auf die Lebenswelt sind unsere Ziele:

Prävention

Für uns ist es wichtig, den Alltag und die Räumlichkeiten in der Kita so zu gestalten, dass die Kinder sich wohl fühlen. Im Leben gibt es immer wieder Situationen und Schwierigkeiten, mit denen die Familien klar kommen müssen. Diesbezüglich wollen wir dafür sorgen, dass die Kinder und Familien bei uns eine Anlaufstelle haben, wo sie sich angenommen fühlen und unterstützt werden.

Alltagsorientierung

Auf die Kinder einzugehen, sie zu verstehen und sich daran zu orientieren, ist unser Ziel. Das erreichen wir, indem wir von ihnen lernen und verstehen, was die Kinder wollen, was sie müssen und warum sie Alltagssituationen unterschiedlich bewältigen. Daran können wir uns orientieren und unsere pädagogische Arbeit planen.

Inklusion

Alle Kinder sind willkommen und „Anders-sein“ ist eine Bereicherung für unsere Kita. Unser Ziel ist es, uns gegenseitig kennen, verstehen und akzeptieren zu lernen.

Regionalisierung

Unser Ziel ist, ein Netzwerk mit anderen Institutionen, Geschäften, etc. zu schaffen, um den Kindern ihr Umfeld näher zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich zu entfalten (z.B. durch Besuch in Bücherei, Einkauf im Lebensmittelgeschäft, Spielplätze, etc.).

Ganzheitliche und umfassende Entwicklung

Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan sieht die Mitwirkung von Kindern am Bildungs- und Einrichtungsgeschehen in Kitas vor. Im Fachjargon sprechen wir von Partizipation.

"Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden."
Richard Schröder

Jeder Mensch hat das Recht, ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben in Würde und Freiheit zu führen. Wichtig ist uns dabei, dass die Persönlichkeitsrechte eines jeden gewahrt werden.

Wir bieten den Rahmen für eine positive Entwicklung von Kindern. Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung aktiv mit und übernehmen dabei so viel Verantwortung, wie es ihrer Entwicklung angemessen ist. Egal ob Kinderparlamente, Kinderräte oder Kinderkonferenzen: Alle Beteiligungsformen brauchen Lösungen von allen gemeinsam.

  • Partizipation bedeutet, dass Kinder von Erwachsenen begleitet werden.
  • Partizipation erfordert einen gleichberechtigten Umgang, keine Dominanz der Erwachsenen.
  • Partizipation darf nicht folgenlos bleiben.
  • Partizipation ist zielgruppenorientiert.
  • Partizipation ist lebensweltorientiert.
Häufig gestellte Fragen

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Wer ist der Träger der Kita?

Träger der Kita ist die Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Ober- und Mittelfranken e.V. Ein moderner und sozialer Verband mit rund 2.000 Mitarbeiter*innen, ca. 20.800 Mitgliedern und über 50 Einrichtungen. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) gibt es seit fast hundert Jahren. Die AWO ist ein gemeinnütziger und unabhängiger Wohlfahrtsverband sowie einer der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland.

Kommen die Kinder nach draußen?

Kinder brauchen Bewegung. Bewegung macht klug. Der Kita-Alltag berücksichtigt das und wir bieten Kindern so viel wie möglich Bewegung im Garten, bei Spaziergängen und Ausflügen, wie z.B. Wanderungen im Wald.

Für die Außenaktivitäten bitten wir Sie, Ihr Kind witterungsgerecht anzuziehen. Je nach Jahreszeit hinterlegen Sie bitte auch folgende Kleidungsstücke in der Garderobe Ihres Kindes: Badesachen, Sonnenhut, Gummistiefel, Mütze, Schal, Handschuhe, Matschhose, Schneehose etc. Zu Jahresbeginn informieren wir Sie, was Ihr Kind mitbringen sollte. Bitte vergessen Sie nicht die Beschriftung der Kleidung. Für mitgebrachte Kleidung können wir keine Haftung übernehmen.

Weitere Fragen
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